Die nächste Ausstrahlung Aktenzeichen XY ungelöst vom 18.08.2021 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 08.07.1983

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Filmfälle

Mord an Karin G. und Brigitte M. (Appenzeller Radtourmord)

Inhalt

  • Dienststelle: Kapo St. Gallen
  • Beamter im Studio: Oberleutnant Benziger
  • Beginn der Radtour: 29. Juli 1982
  • Details: Radtour zu zweit; Oma besuchen; Appenzeller Land; Zithermusik; Schöpflöffel; Jugendherberge; Wäsche im Fluss waschen; dicke Oberschenkel; Abzweigung verpassen; auf Schilder starren an Kreuzung; Fahrräder am Straßenrand, Mädels verschwunden; grauenhafte Entdeckung im Wald; alter Damenstützstrumpf wahrscheinlich als Mordwaffe
  • Zitate: „Ja, aber gibt’s ’n da nöt zu viel Stiegige, dass mer d’Velo stosse muët?“ / „Nei, isch nit schlimm. Wir sind ja no jung!“
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Yvette Simon (auch Yvette Simon-Pfeil)
  • Besonderheit: Ereignisloser Filmfall, der hauptsächlich Radeln vor Alpenkulisse zeigt, untermalt mit Zithermusik.
  • Belohnung: 25.000 CHF
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

In der Folgesendung wird noch einmal auf den Fall eingegangen, der bei XY als "Appenzeller Radtourmord" bekannt wurde und in der Schweiz, nach dem Fundort der Leichen in der Nähe der Kristallhöhle Kobelwald in Oberriet, als "Kristallhöhlenmord" bezeichnet wird. Konrad Toenz berichtet von 40 Hinweisen nach der Sendung, darunter auch ein wichtiger Zeuge, der die beiden Mädchen in unmittelbarer Nähe des späteren Leichenfundortes an der sogenannten Kristallhöhle gesehen hatte. Sie waren in männlicher Begleitung in einem grauen Auto. Der Zeuge erinnerte sich auch an die genaue Tageszeit, sodass einige Personen, die bisher für den Zeitpunkt des Verschwinden der Mädchen kein Alibi hatten, von der Liste der möglichen Tatverdächtigen gestrichen werden konnten. Der in der Sendung gesuchte Fotograf, der das letzte Foto der beiden Mädchen schoss, hat sich aber nicht gemeldet.

Allgemeines: Zwischen 1980 und 1989 wurden in acht Schweizerischen Kantonen elf Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren entführt, ein Zeitraum der von manchen als die 'dunklen Achtzigerjahre' bezeichnet wurde. Während sieben ermordet aufgefunden wurden, gelten vier bis heute als vermisst. Diese vier Vermisstenfälle, sowie vier weitere ungeklärte Kindermorde (darunter auch die von Brigitte M. und Karin G. und der Mord an der achtjährigen Rebecca B. aus dem Kanton Bern) wurden 2007 von der Schweizerischen "SOKO Rebecca" nochmals neu aufgerollt, im Verbund mit dem zeitgleichen Verschwinden der fünfjährigen Ylenia L. In XY wurde über Ylenia L. im SF 2 der Sendung vom 27.09.2007 berichtet. Im September 2007 wird die Leiche von Ylenia L. zwischen Oberbüren and Niederwil gefunden. Der damalige Tatverdächtige Urs Hans von A. beging 15 Tage zuvor Selbstmord. Neben seiner Leiche wurden Gegenstände gefunden, die Ylenia L. gehörten. Darüber wurde XY in der Sendung vom 30.08.2007 berichtet.

Bei weiteren Recherchen zum Leben von Urs Hans von A. ergab sich, dass er bis zum Jahr 1990 in der Region St. Gallen ansässig war. Daraufhin gab es erste Vermutungen, dass er eventuell auch etwas mit dem Verschwinden und der Ermordung von Brigitte M. und Karin G. zu tun gehabt haben könnte. Was auch auffiel war, dass die Serie von vermissten bzw. ermordeten Kindern generell nach 1989 stoppte. In diesem Jahr wurde der Schweizer Werner F. verhaftet, der daraufhin vier Kindermorde gestand; ein Jahr später wanderte Urs Hans von A. nach Spanien aus.

Sollte Urs Hans von A. etwas mit der Ermordung von Brigitte M. und Karin G. zu tun gehabt haben, wird es schwierig sein, dies jemals zu beweisen, da er die Wahrheit mit ins Grab genommen hat. Gegen die Verstrickung von Werner F. in die Morde der beiden Schülerinnen aus Goldach im Kanton St. Gallen spricht, dass das Profil der beiden Mädchen nicht dem von Werner F. entsprach, denn beinahe alle seine Opfer waren männlich und nicht älter als 10 Jahre.

Nach 30 Jahren ist der Fall in der Schweiz zwar seit 2012 offiziell verjährt, aber bis heute unvergessen. Es wird auch immer wieder mal darüber berichtet. Auch wenn neue mögliche Hinweise und Indizien weiterhin aufgegriffen werden, will die trotzdem Staatsanwaltschaft selbst bei Hinweisen auf einen mutmasslichen Täter keine Strafuntersuchungen mehr einleiten. Auch alle Asservate in diesem Fall sind inzwischen vernichtet worden. Weil das Gesetz es so vorsieht, dass der Fall verjährt ist, dürfte es deshalb von offizieller Seite nie zu einer erneuten Untersuchung, einer Anklage oder einem Urteil kommen.

Eine private Initiative will sich damit nicht abfinden. Die Interessengemeinschaft (IG) "Kristallhöhlenmord" wurde von einem pensionierten Justizbeamten mit dem Ziel gegründet, die Morde an den beiden Mädchen mit privaten Ermittlungen doch noch aufzuklären. Auch der Bremer Kriminalist, Profiler und Autor Axel Petermann wurde für eine Expertise hinzugezogen. Die Fundorte der Getöteten entsprechen laut Petermann nicht dem Tatort. Er geht davon aus, dass die Mädchen vom Täter an der Kreuzung zur Kristallhölle angesprochen wurden und sie dann in dessen Auto eingestiegen sind. Der Profiler ist überzeugt, dass der Täter aus der Gegend kommt und sich dementsprechend gut auskennt.

Nach gerichtsmedizinischen Befunden könnte Brigitte einen, von einem Schlag oder gegebenenfalls auch einem Sturz ausgelösten, Schädelbruch und ein schweres Schädelhirntrauma erlitten haben. Axel Petermann vermutet gleiches auch bei Karin. Seiner Einschätzung nach wurden beide Mädchen mit einem stumpfen Gegenstand getötet. Vermutlich war ihr Mörder ein Einzeltäter mit Macht- und Dominanzansprüchen und gleichzeitigem Selbstzweifel, es wäre aber auch durchaus denkbar, dass es einen Helfer oder gar Mittäter gibt. Siehe auch:

Vor 20 Jahren geschah der Doppelmord an den beiden Mädchen Brigitte M. und Karin G. (31.07.2002 Bruno Schildknecht)

Heute Mittwoch sind es 20 Jahre her, dass die damals 17-jährige Brigitte M. und die 15-jährige Karin G. aus Goldach zwischen Eggerstanden und Kobelwies vermisst und Wochen später ermordet aufgefunden wurden. Die Täterschaft ist bis heute nicht gefasst.

Mitte der Woche nach dem ominösen Verschwinden der beiden Mädchen wurde der Fall im Rheintal publik. Nachdem die Polizei nach einer Vermisstmeldungsanzeige keine Spur der beiden Mädchen ausmachen konnte, gelangte sie an die Öffentlichkeit. Brigitte und Karin waren auf einer Velotour unterwegs und übernachteten vom 30. auf den 31. Juli in der Jugendherberge Schwende bei Weissbad. Am Samstagmorgen des 31. Juli versprachen sie ihren Eltern telefonisch, gegen Abend zuhause einzutreffen. Von da an verlor sich ihre Spur.

Grundsätzlich ging die Polizei von einem Unfall aus, als die Fahrräder der beiden Mädchen geordnet abgestellt gefunden wurden, «zumal das Gelände im Bereich der Kristallhöhle Felsbänder aufweist, wo ein Absturz durchaus möglich wäre», wie es in der damaligen Polizeimeldung hieß.

Weil auch eine Flugblatt-Aktion, bei welcher in allen Haushaltungen von Oberriet-Kobelwald auf die vermissten Mädchen aufmerksam gemacht wurde, keinen Erfolg brachte, wurde schließlich eine Großfahndung anberaumt, an welcher sich rund 50 Polizeibeamte beteiligten. Bei dieser Fahndung kamen auch Hunde zum Einsatz und ein spezielles Augenmerk wurde auf kriminalpolizeiliche Aspekte geworfen.

«Überhaupt keine einzige heiße Spur», meldete die Polizei jedoch eine Woche nach dem Verschwinden von Brigitte und Karin. «Die Mädchen wurden jedoch nicht vom Erdboden des Rheintals verschluckt», gab ein Polizeibeamter zu bedenken und forderte die Bevölkerung auf, weiterhin allfällige Wahrnehmungen und Beobachtungen sofort zu melden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schloß die Polizei zu diesem Zeitpunkt einen Unfall aus.

Eine weitere Suchaktion, wenige Tage später, wurde von den beiden Feuerwehren von Goldach und Oberriet gestartet. Zusammen mit der Kantonspolizei beteiligten sich rund 100 Feuerwehrleute an der Aktion. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass die beiden Mädchen an jenem fraglichen Samstag eigentlich über den Stoß nach Altstätten und von dort nachhause fahren wollten. Erst ein Tip von Einheimischen bewog sie, über Eggerstanden und die Waldstraße zu fahren. Ein Hinweis für die Fahnder, dass Karin und Brigitte nicht mit jemandem verabredet waren.

Regierungsrat Florian Schlegel, der damalige Vorsteher des kantonalen Justiz- und Polizeidepartements, stellte fest, dass es sich bei dieser Suchaktion um die größte ihrer Art im Kanton St. Gallen handle. «Die Hypothese, die mir immer wahrscheinlicher erscheint, ist die, dass hier ein Verbrechen vorliegt», gab sich Schlegel keiner Illusion mehr hin. «Wir müssen also nach Leichen suchen.»

Neun Wochen nach ihrem Verschwinden wurden die beiden Mädchen schließlich ganz in der Nähe der Kristallhöhle gefunden, nur rund 800 Meter Luftlinie entfernt von jenem Punkt, an dem sie am 31. Juli zum letzten Mal gesehen worden waren. Am Samstagmorgen, 2. Oktober, wurde Brigitte M. unter einem schweren Stein entdeckt, nachdem ein Passant in der Nähe starke Verwesungsgerüche festgestellt hatte. Die Suche nach Karin G. erwies sich als schwierig, doch am Sonntagmorgen, 3. Oktober, wurde die ebenfalls bekleidete Leiche der 15-Jährigen unter verschiedenen kleineren Steinen geortet. Tatsache war, dass der Fundort der beiden Mädchen nur durch Klettern von oben oder von unten erreichbar war.

Die Schlüsse aus dem Fundort im unwegsamen Gelände waren relativ rasch gezogen: Dass es sich kaum um einen Einzeltäter gehandelt haben konnte, da sich der Transport der Mädchen respektive deren Leichen an diesen unwegsamen Ort kaum durch eine Einzelperson bewerkstelligen ließ. Und dass es sich bei der Täterschaft um ortskundige, um nicht zu sagen einheimische Personen gehandelt haben muss. Die Polizei verfolgte hunderte von Hinweisen, leider führte keiner zum Fahndungserfolg.

Quelle des Artikels unbekannt; online nicht abrufbar. Weitere Quellen:

Banküberfälle

Inhalt

  • Dienststelle: LKA München
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Litgens
  • Details: 17 Banken und Sparkassen überfallen. Beute rund eine dreiviertel Million DM. Lange Pausen zwischen den Taten. Zwei Automechaniker als Zeugen zweier Überfälle im Abstand von einem Jahr. Polizei fährt am Täter mit Schlapphut vorbei. Dieser stellt die bei Münchner Autowerkstätten gestohlenen Tatfahrzeuge immer im Wald ab. Tschechische Pistole von 1946 bleibt in Wagen zurück. Waffenhändler in Eggenfelden kann nicht helfen: Seine Bücher sind bei einem Brand vernichtet worden.
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Zitate: „Du! Schau dir den da drüben an. Mit dem stimmt doch was net!“ (Automechaniker) / „Also Herr H., dass diese Pistole hier in ihrem Geschäft gewesen sein muss, daran besteht gar kein Zweifel!“ - „So? Meinen sie?“ (beim Waffenhändler) / „Also wenn der so weitermacht, dann hat er bald seine erste Million beieinander.“ (Kommissar)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Rudolf-Waldemar Brem, Rolf Castell, Achim Geisler, Cornelia Glogger, Franz A. Huber, Hans Knörzer, Hans Stadlbauer, Kai Taschner
  • Belohnung: insgesamt 14.000 DM
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Unbekanntem

Inhalt

  • Dienststelle: LKA Wiesbaden
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Jansch
  • Tatzeit: 14./15. Mai 1981
  • Details: Frankfurt am Main: Einbruch in Lagerhaus 9 im Westhafen; Täter hat sich einschließen lassen; öffnet Komplizen (u.a. Wolfgang) von innen; Diktiergeräte und kleine Teppiche als Beute; Wasserleiche im Main in der Nähe des Westhafens; erdrosselt; Puppe soll Strömung feststellen; Einbruch im Lagerhaus 9 wohl zur selben Zeit wie Tötung des Opfers - war es einer aus der Bande?
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Herbert Chwoika, Helmut Gentsch, Wolfgang Grönebaum, Henrik Helge, Toni Mag, Horst Schäfer (2), Joachim Schweighöfer, Karl-Heinz Staudenmeyer (auch Karl-Heinz Staudenmayer)
  • Besonderheiten: Der Fall kam auch schon als SF 5 der Sendung vom 29.05.1981
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

XY-Vorbeugung

  • Details: Kurzer Filmfall: Studentin überlässt auf Bitten ihres Kommilitonen einem Unbekannten ihr Zimmer. Dass es sich dabei um einen bewaffneten Terroristen handelt, wusste sie nicht. Auf diese Weise hätten sich verschiedene RAF-Mitglieder (Henning B., Inge V., Günter R., Ingrid J., Helmut P.) Unterkünfte besorgt. Ede mahnt zur Vorsicht.
  • Darsteller: Martin Ruthenberg

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Fahndung nach Udo K. wegen Verdacht auf Versicherungsbetrug und Brandstiftung.
  • SF 2: LKA Wiesbaden - Fahndung nach Terroristen der RAF (Henning B., Inge V., Günter R., Ingrid J. und Helmut P.)

(teilweise) geklärt: Günter R. stellt sich im Oktober 1983 in Paris der dt. Botschaft. Darüber wird in der Sendung vom 04.11.1983 berichtet.

  • SF 3: Kripo Heilbronn - Fahndung nach einem unbekannten Bankräuber (schwäbischer Dialekt, Lederjacke mit Besonderheiten)
  • SF 4: Sicherheitsbüro Wien - Mord an Herberth K. (Kontaktanzeige, Frauenkontakte). Wohnung wurde ausgeraubt. Unter der Beute auch eine Pistole und ein Revolver. Verschwundener roter Fiat des Opfers wird später in Italien gefunden. Das berichtet Peter Nidetzky in der Folgesendung. In der Sendung vom 23.03.1984 wird berichtet, dass die Pistole kurz nach der Tat in einem Wiener Restaurant von einem Mann verkauft wurde; danach Personenfahndung mit Phantombild.

Geklärt: Ein Ehepaar aus Ägypten konnte in den USA festgenommen werden; sie gaben die Tat danach zu. In der Sendung vom 30.11.1984 wird darüber berichtet.

  • SF 5: Kripo München - Fahndung nach Jerzy R., Adam U., Riccardo F. (Juwelierüberfall in München, ziemlich brutal, ein Schwerverletzter durch Hiebe mit der Maschinenpistole)

(teilweise) Geklärt: Adam U. wird in Hamburg gefasst. Flucht per Auto, Polizei schießt auf die Reifen, der Täter verletzt sich am Bein. Darüber wird in der Folgesendung berichtet. Ob die Beute jemals sichergestellt werden konnte, blieb aber offen.

Besonders interessant: Der damalige Fahrer der Fluchtautos, Riccardo F., hat sich über die Jahre hinweg zu einem der größten Drogenhändler überhaupt hochgearbeitet. Im Jahre 2009 wurde ihm in den USA der Prozess gemacht, nachdem ihm die Kriminalpolizei nachweisen konnte, dass er 1,8 Millionen Ecstasy-Pillen an den Mann bringen wollte. Dabei kam es zu einer angeblichen 'Verständigung im Strafverfahren'. Siehe englischsprachigen Artikel 'BBC News - Time catches up with global gangster'

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 2 der vorherigen Sendung: In der Raubüberfallserie mit mehr als 700 Überfällen und einer Gesamtbeute von ca. 50 Mio. DM, die von einer SOKO der Kripo Münster bearbeitet wird, gab es über 100 Zuschauerhinweise. Und diese brachten die SOKO auch erheblich weiter. So konnte der rechtmäßige Eigentümer eines Kaschan-Teppichs gefunden werden. Er war in der Nähe von Oldenburg bei einem Einbruch gestohlen worden. Bei einem anderen Einbruch in Diepholz vor 15 Jahren wurde Silberbesteck entwendet. Die rechtmäßigen Besitzer erkannten es in der XY-Sendung wieder und hatten nicht mehr damit gerechnet, es wieder zu bekommen. Sie hatten es, so Ede, „ ... praktisch schon abgeschrieben.“
  • SF 4 der vorherigen Sendung: Hans G., von der Kripo Schweinfurt wegen Betrug an Asylbewerbern gesucht, denen er ein Jobversprechen in Australien gegen Vorauszahlung von ca. 240.000 DM gab, hat sich vor kurzem noch in Österreich, in Kärnten aufgehalten. Das berichtet Peter Nidetzky aus Wien. Die Zuschauerhinweise ergaben auch, dass er noch immer mit einem grauen Opel Manta unterwegs ist. Inzwischen soll er sich in Berlin aufhalten.
  • SF 5 der vorherigen Sendung: Zumindest einer der von den Kripos in Bremen und München gesuchten zwei unbekannten Bankräuber konnte identifiziert und festgenommen werden. Im Fall Bremen wird der Bankräuber als Jan Dieter G. aus Berlin identifiziert und dort auch festgenommen. Er gesteht dabei einen weiteren Überfall in Berlin-Wilmersdorf.

XY Gelöst:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Im kurzfristig in die letzte Sendung hineingenommenen Mordfall für die Kapo Zürich – Mord am Österreicher Gerhard H. durch eine unbekannte Frau mit blutverschmierter Kleidung – berichtet Ede, dass sich die mit einer Zeichnung gesuchte Frau in Wien selbst der Polizei gestellt hat. Das Opfer wollte die Frau vergewaltigen und sie gab an, sich in Notwehr mit einem Messer verteidigt zu haben.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Der von der Kripo Wuppertal unter dringendem Tatverdacht, eine Bank in Wuppertal überfallen zu haben, gesuchte Ulrich S. konnte in Spanien an der Costa Blanca festgenommen werden. Dort vermittelte er Ferienhäuser. Zahlreiche XY-Zuschauer und Spanien-Urlauber, die Kontakt zu ihm hatten, erkannten ihn und verständigten die Polizei. Ebenfalls festgenommen wird seine Freundin, die auch in Deutschland mit Haftbefehl gesucht wurde.
  • SF 5 der Sendung vom 14.01.1983: In Italien wurde der von der Kripo Rüsselsheim gesuchte Heinrich W. festgenommen. Er nutzte einen Sozialurlaub zur Flucht und soll seitdem mehrere Wohnmobile unterschlagen haben. Bei seiner Festnahme mit gefälschtem Reisepass hatte er auch ein vermutlich unterschlagenes Mietauto dabei.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Karin G. und Brigitte M.; Edes Zitat „Das ging schneller als die Post“ als das Telefon klingelt und Konrad dran ist. Möglicherweise wegen der Reisezeit kann er nur von wenigen Hinweisen berichten. Eine Frau erkennt ihren Stützstrumpf, sie hat ihn damals wohl am Tatort verloren und kann als Tatwerkzeug ausgeschlossen werden.
  • FF 2: Banküberfälle; Hauptkommissar Litgens berichtet von ungefähr 80 Hinweisen im Studio und beim LKA München zum Phantombild und zur Tatwaffe. Eine Zuschauerin glaubt, den Käufer der Waffe zu kennen, der aber nicht unter Verdacht steht, mit der Tat etwas zu tun zu haben. Das LKA hofft, über den Käufer auf die Spur des Täters zu kommen.
  • FF 3: Zu dem unbekannten Toten und dem Einbruch in die Lagerhalle am Frankfurter Hafen berichtet Hauptkommissar Jansch von bisher ca. 20 Hinweisen im Aufnahmestudio und bei seinen Kollegen vom LKA Wiesbaden. Mehrere davon sind konkret und erfordern weitere Ermittlungen. Zum Einbruch in die Lagerhalle am Frankfurter Hafen waren die Hinweise sogar so konkret, dass Hauptkommissar Jansch schon bald mit weiteren Ergebnissen rechnet. Die Zeichnung vom unbekannten Toten und ein gestohlenes Diktiergerät werden noch einmal gezeigt.

Studiofälle:

  • SF 1: RAF-Terroristen; Ede zeigt noch einmal die Fahndungsfotos der gesuchten Terroristen und erinnert an die Warnung im Vorbeugungsfilm, dass Terroristen während der Semesterferien auch versuchen könnten, in zeitweise leere Studentenwohnungen unterzukommen; es gab zwar eine Reihe von Hinweisen , aber man kann noch nicht sagen, ob sie was bringen. Auch von Konrad und Peter gab es noch Neuigkeiten zu der Fahndung.
  • SF 2: Unbekannter Bankräuber; ein paar Hinweise auf seine nochmals gezeigte Lederjacke werden überprüft.
  • SF 3: Udo K.; Hinweis hat sich als Sackgasse erwiesen
  • SF 4: Mord an Herbert K.; sein Auto wird erneut gezeigt. Es wurde in der Nähe von Wien möglicherweise gesehen. Frage weiterhin: wo steht es?
  • SF 5: Drei Juwelenräuber; viele Hinweise, aber Irene kann noch nichts Konkretes sagen, um die Arbeit der Polizei nicht zu gefährden.

Bemerkungen

  • Die Oma in Filmfall 1 hat ein Einsehen und serviert endlich mal was anderes als Suppe: Es könnte Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti gewesen sein! Nach Filmfall 1 wird von Oberleutnant Benziger der vom Täter zurückgelassene Stützstrumpf in die Kamera gehalten.
  • Vorbeuge-Film zum Thema Terrorismus vor Filmfall 2.
  • In der Spätsendung witzelt Ede vor dem Telefonat mit der Schweiz erst über die Geschwindigkeit der Post und schiebt dann am Schluss der Sendung noch eine Relativierung nach: „Ich wollte damit natürlich nicht sagen, dass die Post langsam ist!
  • Weitere Darsteller: Silvana Movsessian, Violette Ruppaner, Patrizia Waldvogel

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