Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 08.12.2021 im ZDF! Unbedingt einschalten!

VF 167 (Sendung vom 22.12.1998)

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Filmfälle

Schwarzfahrer in der Falle

  • Details: In Münchner U-Bahn-Station Olympiazentrum steigen zwei junge Frauen morgens nach langem Abend mit Geburtstagsfeier in ihren Zug, quatschen über supersüßen Jungen Florian. Eine kriegt plötzlich die Krise, da zufällig unsympathischer Herr Arnold aus Personalabteilung derselben Firma naht, in der beide Girls arbeiten. Herr Arnold in bombastischem Anzug winkt ihr tatsächlich schon durch die Scheibe zu, nimmt dann bei Mädels Platz, und erfährt, dass zweite Frau in Feinkostabteilung arbeitet. Mustert diese und will in Zukunft öfter bei den Lebensmitteln vorbeischauen. Feinkost-Girl, obwohl in Wirklichkeit nicht vergeben, erzählt Herrn Arnold, dass die beiden normalerweise nicht U-Bahn fahren, sondern von ihrem Freund in die Stadt gebracht würden. Gleichzeitig erscheint ein Fahrscheinkontrolleur: Herr Arnold wirkt irritiert, da er auf dieser Strecke noch nie Kontrolle erlebt hat. Schwarzfahren kostet mindestens 60 DM, aber Herr Arnold hat Monatskarte, findet sie nur grade nicht. Ehefrau muss vergessen haben, sie ihm wieder in Jacke zu stecken. Während Frauen Tickets vorzeigen, schreibt Kontrolleur Herrn Arnold auf und kassiert 60 DM gegen Quittung. Mädels amüsieren sich jetzt offen über Missgeschick des Personalers. In der Fahrscheinzentrale legt Herr Arnold später vergessene Monatskarte vor, um sein Geld zurückzuerhalten. Doch Mitarbeiter kann mit ausgestellter Quittung nichts anfangen: Dafür werden ganz andere Formulare verwendet, mit Emblem der Verkehrsbetriebe. Er gibt Herrn Arnold zu verstehen, dass "Trick" zur Rückerstattung bei ihm nicht ziehe. Dieser steht am Ende somit plötzlich selbst als vermeintlicher Betrüger da.
  • Darsteller:
  • Zitate: "Wieso? Was ist mit dem?" - "Unsympathisch hoch drei! Hat Frau und Kinder, aber..." / Herr Arnold: "Für Feinkost bin ich jederzeit zu haben!..."
  • Bewertung: **
  • Besonderheit: Weshalb hier dem Opfer ein deutlicher Subtext unerwünschter Zudringlichkeiten zugewiesen wurde, bleibt rätselhaft. Möglicherweise sollte die Zielgruppe der Fahrscheinlosen bewusst als etwas zwiespältig gezeichnet werden. / Sabine erklärt, dass Trick nur auffliegt, wenn Opfer sich Geld später zurückholen möchten. Echte Schwarzfahrer, "schätzungsweise zwischen vier und fünf Prozent der kontrollierten Fahrgäste", melden sich danach natürlich nicht mehr. Vorbeugetipps: nicht schwarzfahren; Kontrollausweis vorzeigen lassen; auf offizielles Quittungsformular mit aufgedrucktem Emblem achten.

Betrug per Post

  • Details: Betrügerduo beobachtet vor größerer Wohnanlage Briefträger bei Posteinwurf. Während der eine Schmiere steht, fischt Komplize anschließend gezielt die zugestellten Kontoauszüge aus Briefkästen. Diese sind meist gut an Kuverts erkennbar, werden zudem von Empfängern oft nicht gleich vermisst. Auch Irene und Alfred Förster merken nicht, dass Kontoauszüge von Postbank ausbleiben. Stattdessen kommt alsbald Einschreiben mit Rückschein von unbekannter Vera Liebhardt an, die angeblich nach Jahrzehnten Kontakt zu altem Bekannten namens Förster sucht. In Wahrheit dient Brief den absendenden Betrügern nur dazu, sich zusätzlich über Rückscheine Unterschriften der Opfer zu verschaffen. Einer der Gauner hat inzwischen unter Namen „Peter Liebhardt“ Konto eröffnet. Duo ordnet nun eingegangene Rückscheine den geklauten Kontoauszügen zu; bei größerem Guthabensaldo wird Fälschung der dazugehörigen Unterschrift einstudiert. Kurz darauf geht bei Försters der Fernseher kaputt; Versuch, Neugerät mit „Scheckkarte“ zu bezahlen, schlägt überraschend fehl. Am Geldautomaten stellen sie ungläubig Ursache fest: Konto steht mit über 28.000 DM im Soll. Mehrere große Abbuchungen waren erfolgt, Empfänger bereits längst über alle Berge.
  • Darsteller:
  • Zitate:
  • Musik: "D' Hauptsach' is – von Herzen kommts" (Marc Pircher)
  • Bewertung: **
  • Besonderheiten: Sabine sieht nur eine Möglichkeit, gegen Masche vorzubeugen: Mit Bank geheimes Kennzeichen bei Unterschriften für Geldgeschäfte vereinbaren. Abmachung soll ggf. mit Nachdruck eingefordert werden, unter Hinweis auf andere Banken, die Kunden dies ermöglichen;
    Fernseher des Ehepaares setzt erst bei Carolin-Reiber-Sendung aus, um dann bei Derrick-Folge „Mama Kaputtke“ (Erstausstrahlung 01.05.1998) endgültig den Geist aufzugeben.

Listiger Lokaltest

  • Details: Ehepaar Hornbeck betreibt eine gutbürgerliche Gaststätte. Eines Tages sitzt ein amtlich aussehender Gast an einem Tisch, welcher auffallend viele Fragen stellt und sich zudem Notizen macht. Auf die Verwunderung Hornbecks stellt er sich als Kolling, Restauranttester, vor. Er sei jedoch kein Journalist, der eine Kritik über die Gaststätte schreibe, sondern käme vom "Eurostar-Verlag". Sein Haus würde Auszeichnungen an Restaurants vergeben, die gewisse Kriterien erfüllten. Nun sind Hornbecks interessiert, denn obwohl sie den genannten Verlag nicht näher kennen, stellen sie sich darunter etwas in der Art des Michelin-Restaurantführers vor und wollen offensichtlich ihr Lokal dafür qualifizieren. Sie bewirten Herrn Kolling sodann mit ausgesuchter Höflichkeit und Zuvorkommenheit und nehmen seine Rechnung sogar aufs Haus. Als dieser gut gespeist und sich umgesehen hat, stellt er trotz unterwegs aufgetretenen Pannen wie unbemerkt ausgegangenes Lammfleisch oder Unordnung im Weinkeller ein positives Urteil aus und bestätigt die in Kürze erfolgende Auszeichnung mit dem "Eurostar". Die Unterlagen dazu würden in einigen Tagen "gegen eine kleine Gebühr" per Post eintreffen. Hornbecks sind begeistert und denken schon an zusätzliches Personal, das ihr Restaurant vielleicht benötigen wird.
    Nach einigen Tagen bringt der Postbote eine Nachnahmesendung des besagten Eurostar-Verlages. Die "kleine Gebühr" beträgt stolze 350 DM, welche Herr Hornbeck aber als vermeintliche Investition noch immer frohen Mutes auslegt. Erst danach können sie die Sendung öffnen. Diese entpuppt sich als ein Glückwunschschreiben ohne weiteren Nutzen: ein Verzeichnis oder Restaurantführer von diesem Verlag existiert überhaupt nicht; weiterhin ist die beigefügte Auszeichnung "Eurostar" ein formloser gelber Stern-Aufkleber, mit welchem an der Eingangstüre sich die Gaststätte schlicht lächerlich machen würde.
  • Darsteller:
  • Zitate:
    • "Sie haben doch sicher einen Beaujolais?"; "Ja, den haben wir."; "Welchen Jahrgang?"; "Einen Moment ... den '86er hätten wir grade da."; "Mhh ... Flaschenweine aus Frankreich."
    • "Restauranttester - ach du Schande. Und für welches Blatt? Aber das eine sag' ich Ihnen, schreiben Sie da keine Lügen rein!"
    • "Ach so, Sie vergeben diese Sterne?"; "So was Ähnliches, aber nur, wenn sich Ihr Lokal eignet! Und das möcht' ich heute feststellen."; "Das klingt ja interessant - was genau wollen Sie denn testen?"; "Na Essen, Trinken, Atmosphäre, Service, Hygiene, Preis und ... den Gesamteindruck!"; "Donnerwetter, da haben Sie sich 'ne ganze Menge vorgenommen!"
  • Bewertung: ***
  • Besonderheit:

Reisekasse in Gefahr

  • Details:
  • Darsteller:
  • Zitate:
  • Bewertung:
  • Besonderheit:

Budenzauber eines Hochstaplers

  • Details:
  • Darsteller:
  • Zitate:
  • Bewertung:
  • Besonderheit:

Bemerkungen

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